Jahresplanung

Die Nachfrage ergibt: „Wir haben doch unseren Kongress, das wisst Ihr doch, der ist doch immer zum gleichen Zeitpunkt“.
Drei Tage stehen die Säle quasi still, Notfälle gibt es kaum.
Das Personal hätte geplant Überstunden abbauen können oder die Kapazitäten hätten langfristig an Externe mit planbaren Eingriffen vergeben werden können.

Selten ist hier böser Wille im Spiel. Was fehlt sind andere Planungsabläufe mit entsprechenden Instrumenten. Natürlich fällt einem sofort ein klinikweit vernetzter, IT-gestützter Kalender ein. Dieses flächendeckende und Subsysteme umfassende System gibt es aber nicht.
Unten stehend eine einfache Übersicht mit Excel, die in einem Netzwerk auch zentral hinterlegt werden kann (
Muster-Dokument hier).

Die Systematik sieht vor einerseits den
Grund für die Reduzierung der Kapazitäten anzuführen, andererseits die Auswirkung.

Gründe sind
Chefurlaub, Urlaub der Ärzteschaft, Kongreß und Fortbildung oder Sonstiges.
Auswirkungen sind 0%, 50% oder 75% Bedarf der üblichen Kapazität.
Ein Chefurlaub, der in der Auswirkung lediglich 50% Auslastung bewirkt, wird also mit „CU50“ vermerkt.

Diese Logik zwingt dazu, nicht nur den Kongress zu vermerken, sondern auch klar Farbe zu bekennen, wie viel Kapazitäten voraussichtlich benötigt werden.

Keiner kann das besser als die planenden operativen Oberärzte, die häufig auch den ärzteinternen Urlaubs- und Fortbildungskalender führen.
JB



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